Bürgergemeinschaft & Heimatpflege Ölper
Bürgergemeinschaft & Heimatpflege Ölper

Dorfspaziergänge durch Ölper mit dem Heimatpfleger 2020/21

Alle Dorfspaziergänge sind kostenlos. Freiwillige Spenden für die Heimatpflege sind willkommen.

Dorfspaziergänge finden wegen der Corona-Pandemie nur auf Anfrage statt. Mindestteilnehmerzahl 10 Tln. 

 

Anmeldung per mail an: alfred.oehl@t-online.de oder über Phone 0175 5217134 unter Angabe von 1. Namen, 2. Anschrift, 3. Mailadresse und 4. Telefonnummer.

 

Dorfspaziergänge in anderen Stadtteilen 2020/21

Wegen der Corona-Pandemie ist die ursprüngliche Planung nicht mehr verbindlich einzuhalten. Bitte erkundigen Sie sich bei der Bürgerstiftung Braunschweig nach Terminen für Führungen.

 

Neues BLIK-Schild an der Kirche St. Jürgen

Vorschau: In Kürze wird über die Kirche St.Jürgen und deren Erbauer Carl Theodor Ottmer durch ein BLIK-Schild informiert.  Die Kirche wurde 1841/42 erbaut und liegt als historische Sehenswürdigkeit direkt am Kleine-Dörfer-Weg, der als Radwanderweg durch alle Dörfer Braunschweigs führt. Wir werden weiter darüber berichten.

 

BLIK = Braunschweiger Leit-und Informationssystem für Kulturdenkmale

 

Das Ölper Wehr - Drei Geschichten über ein vergessenes Denkmal

 

 

Geschichte 1

Was könnte sein, am Wehr!

 

Ayat Tarik und Hajo Seevers haben mit einer Semesterarbeit im Rahmen ihres Architekturstudiums eine Neugestaltung des historischen Ölper Wehrs entwickelt.

Heimatpfleger Alfred Oehl bezeichnet dieses Denkmal als einen schlafenden Schatz, der erweckt wurde.

Bis zum ersten Weltkrieg  fuhren die Braunschweiger in kleinen Dampfbooten auf der Oker zum Ausflugslokal Ölper Mühle. Die Mühle existierte da schon seit mehr als fünfzig Jahren nicht mehr. Trotzdem war Ölper und insbesondere der Biergarten Ölper Mühle ein beliebtes Ziel und es kam die Frage auf, wieso das heute nicht mehr möglich sein sollte.

So entwickelten die beiden Studenten ein Projekt mit einem Ensemble von Gebäuden mit Bootshaus, Bootsstegen und Gastronomie direkt am Fluss.

Die Oker führt hier entlang am Naturschutzgebiet mit seinen Eisvögeln, Kormoranen, Kranichen, Bibern und Buntspechten in Richtung Veltenhof und Rothemühle ins Gifhorner Land und mäandert entlang vieler schöner Dörfer.  

Das Bauprojekt wird wahrscheinlich nicht zu realisieren sein, da inmitten dieser wunderschönen Okerauen ein Baugebiet entstanden ist und Privatgrundstücke direkt an das Fundament der alten Mühlenanlage, das Teil des Denkmals ist, angrenzen.

Dennoch zeigen Ayat und Hajo eindrucksvoll, wie die Verbindung von sozialem Leben, Natur und einem Denkmal gelingen könnte.

 

 

 

 

Geschichte 2

!Was Architektur kann und was nicht!

Diese Geschichte könnte uns noch länger beschäftigen. In unserer Epoche des dramatischen Klimawandels Naturlandschaften in Baugebiete umzuwandeln ist zumindest äußerst problematisch. Häufig wird in den Medien über die Vernichtung des Regenwaldes in Brasilien berichtet. 

Vor unserer Haustür wird ebenfalls Natur rücksichtslos vernichtet.

 

In den Okerauen Ölpers wird ein Grundstück bebaut, das bisher als unbebaubar galt. Hier führte der Wasserdruck bei Hochwasser fast jährlich zu einer Sumpflandschaft und so wurde dieses Gebiet zu einem Refugium der Natur am Rande des Dorfes. 

Ein Landschaftsschutzgebiet und ein Naturschutzgebiet grenzen direkt an den Bereich, der nun eng mit Beton verbaut wird. Eine Uferseite des denkmalgeschützten Wehrs ist jetzt Privatbesitz und nicht mehr zugänglich.

Damit wurde wieder ein Stück Natur vernichtet, obwohl die Bürger Ölpers dies in der Vergangenheit erfolgreich verhindern konnten.  

 

Häuser mit bis zu drei Etagen direkt neben dem Naturschutz-gebiet und im Überschwemmungsgebiet der Oker und eine verbaute Landschaft am Fluß stören jetzt das immer noch dörflich geprägte Panorama Ölpers. Nicht einmal die Architektur nimmt hier Rücksicht auf ein über Jahunderte gewachsenes Dorfbild.

 

Das Wehr als Denkmal einer der größten Mühlenanlagen Norddeutschlands gerät in den Hintergrund. Lockere Steine der alten Mühlenfundamente und eines nicht unter Denkmalschutz stehenden Eishauses, das direkt in das Fundament hineingebaut war, werden als Wegumrandung benutzt. Das Eishaus wurde rücksichtslos wegplaniert und die denkmalgeschütze Mauer ist deutlich brüchig geworden. Zwei, viele jahrzehntealte Kastanien wurden abgeholzt.

 

Über Architektur kann man sicher streiten. Ölper ist das Dorf Braunschweigs mit den meisten denkmalgeschützten Häusern und Objekten der Stadt und es stellt sich die Frage, wieviel Veränderung ohne Rücksicht auf Bestehendes können und wollen wir uns noch leisten.

 

PS: Während kostbare Natur vernichtet wird, stehen in Ölper einige Objekte, die zum Wohnen bestens geeignet sind, leer!

 

 

Geschichte 3

So sieht es aus am Wehr!

 

Eine Geschichte ohne Worte. Schauen Sie sich an, wie es um den Denkmalschutz steht und was aus der Natur geworden ist, nachdem hier ein Baugebiet entstanden ist. Besonders dreist: Der Kaffebecher, der auf einem Foto zu sehen ist, wurde während der Anwesenheit des Heimatpflegers und des Reporters der Braunschweiger Zeitung in den Wasserlauf geworfen.

 

 

Bildergalerie: Es ist soweit - Eine neue Brücke wird gebaut.

Oktober 2020 soll sie eröffnet werden

Diesen Artikel haben wir vor 5 Jahren veröffentlicht

Ist das ein Scherz ?

Wer schafft es über die Oker?

Als vor einiger Zeit die einzige Okerbrücke, die Ölper direkt mit dem nördlichen Teil Braunschweigs (z.B. Siegfriedviertel, Spaßbad, Realkauf, Schützenplatz und Eintrachtstadion) verbindet, repariert wurde, ist der Überweg so weit verengt worden, das zwei Fußgänger kaum noch aneinander vorbeikommen und Radfahrer das Fahrrad wegen der Enge kaum noch hinüberschieben können.

Wenn dann noch Fußgänger und Radfahrer aufeinandertreffen würde eigentlich nur noch Schwimmen helfen oder man wartet, bis die anderen drüben sind.

Vielleicht ist ja durch diese Baumaßnahme beabsichtigt, Menschen zusammen zu bringen, die bisher nur wortlos aneinander vorbeihuschten oder vielleicht hat die im Neubau befindliche Brücke zur neuen Marina weiter südlich einen höheren Rang als diese Verbindung.

Ein Schelm, wer Böses dabei denkt.

Eine Frage stellt sich jedoch; Wie wird es wohl werden, wenn die Brücke wieder einmal repariert werden sollte?

Der Ölper Turm 2020

 

Der Ölper Turm ist inzwischen komplett bewohnt. Die Fassade wurde komplett renoviert und die Turmspitze hat ein neues "Outfit" erhalten und ist von den Eternitplatten befreit.

 

Durch die erneuerten Dachgauben im ältesten Teil des Gebäudes wurde die gesamte Ansicht deutlich aufgewertet.

 

Der Anbau in dem sich einst eine Kegelbahn befand ist der Architektur des Turms angepasst worden.

 

Besonders erfreulich ist, das auch der Außenbereich vor dem Turm neu gestaltet wurde. So wurde die Bushaltestelle an die Celler Heerstraße verlegt, die Insel mit Grünbereich erweitert (hier sollen noch Bäume gepflanzt werden) und die Wendeschleife verjüngt, so das dort nur noch der Schulbus hält und die Kinder einen sicheren Einstieg haben.

 

Die alte, ziemlich verottete Bushaltestelle wird abgerissen und die dort befindliche Toilettenanlage für die Busfahrer ist in ein neues Gebäude am Rand des Turms verlegt worden. Hinter dem Gebäude wurden für die Bewohner Carports gebaut, so das das Umfeld nicht vollgeparkt werden muß. 

 

Auf die neue Fassadengestaltung angesprochen, wies Geschäftsführer Thomas Hartmann darauf hin, das das gesamte Projekt unter strengen Auflagen in enger Zusammenarbeit mit der  Denkmalschutzbehörde der Stadt Braunschweig gestaltet wurde.

 

Alle Veränderungen an der Fassade entsprechen den Vorgaben und werden den historischen Vorlagen entsprechend umgesetzt.

Der Spielplatz hinter dem Ölper Turm soll verschwinden, jedoch nicht bevor ein anderer, besserer Standort gefunden wurde. Das Thema wird im Bezirksrat bereits behandelt. Der Standort des Spielplatzes ist bereits seit längerer Zeit kritisiert worden, da er nicht besonders gut geignet erscheint.

 

Für Ölper ist die Wiederherstellung des Ölper Turms ein Glücksfall. Das Gebäude ist das Eingangstor in den Ort und so etwas wie eine Visitenkarte von Ölper. 

Es ist beabsichtigt, am Ölper Turm eine Beschilderung anzubringen, die der Öffentlichkeit die Geschichte dieser eindrucksvollen Anlage der Braunschweiger Landwehr erläutern soll.

Ausriß aus der Rundschau - Ausgabe März 2018

 

März 2018 / Text und Fotos Alfred Oehl

Spende für die Heimatstube Ölper 

Der Urenkel von Pastor Scheller (1884-1913), Klaus Lüpke, spendet wertvolle Gegenstände aus dem Nachlass des Ölper Geistlichen.

Portrait Pastor Schellers (1884-1913), gemalt von seinem Sohn Karl Scheller

Dieses Gemälde, das der Sohn Pastor Schellers gemalt hat, gehört jetzt der Heimatstube Ölper. Außerdem bekam die Heimatstube ein weiteres Bild des ehemaligen Pfarrhauses, eine Bibel von 1773, die Pfarrer Scheller selbst wahrscheinlich von einem seiner Vorgänger erhalten hatte, einen Glaspokal der Brauerei Franz Steger aus der die Burgbrauerei Ölper hervorging und einige seltene Fotografien Ölpers, die wir im Bereich "Historische Bilder & Karten Ölpers

veröffentlichen.

Pastor Schellers Grab auf dem Ölper Friedhof

Auszeichnung für den Gemischten Chor Ölper

Wer weiß, wann der Gemischte Chor Ölper die Zelter-Plakette bekam und kennt die Personen auf dem Bild???

 

Bitte melden Sie sich unter info@bs-oelper.de

Der Artikel stand in der Braunschweiger Zeitung!

Goldene Konfirmation 1968

Dieses Bild zeigt die Konfirmanden der Goldenen Konfirmation in Ölper am 22. September 1968. Als Vertreter der Kirche war Herr Pastor Jürgens anwesend.

Ölper See - Gastronomie Fehlanzeige

Sportler und Spaziergänger gucken in die Röhre - Ein etwas polemischer Beitrag

Wie hier beim Bürgerfrühstück müssen sich die Besucher des Ölper Sees ihr Essen selbst mitbringen.

 

Wandert man im Harz oder an anderen schönen Erholungsgebieten, so warten im näheren Umkreis meistens auch Gastronomiebetriebe mit leckeren Speisen und Getränken oder Kaffee und Kuchen. Quasi als Belohnung für die sportliche Anstrengung und den harmonischen Umgang des Menschen mit der Natur.

Zwischen Spaßbad und Ölper erstreckt sich mittlerweile ein innerstädtisches Naherholungsgebiet, das Besucher aus den umliegenden Stadtteilen anlockt.

Im Sommer verwandeln sich die Wiesen allerdings öfter in Müllkippen. Da es im ganzen Revier keine Gastronomie gibt, sind Besucher gezwungen, ihre Speisen und Getränke selbst mitzubringen.

Auch fehlt es an mehr Möglichkeiten, Freizeitsport zu treiben. Für Kinder gibt es schon gar kein Angebot. Skater oder Biker können nur unter Gefährdung der Fußgänger ihrem Sport nachgehen.

Wer nach  Sport und Spazierengehen Kaffe trinken möchte, ein Stück Kuchen genießen oder gar einen Happen essen möchte - Fehlanzeige. In Ölper gibt es zwar einen Bäcker, am Schwarzen Berg ein italienisches Eislokal - am Ölper See kann man lange suchen.

 

Dieses Gebiet hat das Potential, in einer Verbindung von Natur, sportlichen Aktivitäten und einer dazu passenden Gastronomie ein echtes Highlight zu werden. Die vorhandene Infrastruktur kann ausgebaut werden und der Aufwand wäre überschaubar. Hier sind die Stadt Braunschweig und auch private Investoren gefragt. 

 

Wir sind gespannt auf eine angeregte Diskussion und viele gute Ideen, hier im Norden Braunschweigs ein attraktives Naherholungsgebiet zu schaffen, das den heutigen Anforderungen entspricht.

 

 

So könnte es am Ölper See in Zukunft aussehen
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